Christie’s richtet im Juni die rein digitale Auktion „Jewels Online: The London Edit“ aus und stellt als Spitzenlos ein historisch anmutendes Diamantcollier vor, dessen Zuschlag laut Auktionshaus bei bis zu 280.000 GBP liegen könnte. Das Collier ist aus graduierend abgestuften, alten Kissenschliff-Diamanten komponiert; im Mittelpunkt steht ein Stein mit 10,28 Karat. Glockenblumenförmige Zwischenglieder sind zusätzlich mit Diamanten im Altschliff, Rundschliff und Achtkantschliff besetzt – ein Entwurf, der Handwerkskunst und Ästhetik vergangener Epochen verbindet.
Neben dem Collier umfasst die Online-Auktion 196 Lose, darunter signierte Stücke renommierter Maisons wie Cartier, Chopard und Graff. Mehrere Exponate stammen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert – eine Einladung für Sammlerinnen und Sammler, die Authentizität, Provenienz und traditionellen Schliff zu schätzen wissen.
Höhepunkte für Connaisseurs
- Graff-Ring mit ovalem Brillantschliff, 4,05 Karat in zartem Rosaton, Klarheit VS1, flankiert von halbmondförmigen Diamanten; obere Schätzung: 200.000 GBP.
- Flexibles Collier von de Grisogono mit rund facettierten Smaragden und Diamanten im Rund-, Tropfen- und Marquiseschliff; einzelne Bänder sind abnehmbar und separat tragbar; obere Schätzung: 150.000 GBP.
- Solitärring mit birnenförmigem Brillantschliff, 5,12 Karat, Farbe D, Klarheit VVS1, begleitet von konisch zulaufenden Baguettes; obere Schätzung: 150.000 GBP.
- Fransencollier mit Oval- und Tropfenschliffen zwischen ca. 0,21 und 1,60 Karat in den Farbstufen D bis F und Reinheiten von lupenrein bis VS2, ergänzt durch runde und marquiseförmige Diamanten; obere Schätzung: 120.000 GBP.
Diese Auswahl spiegelt aktuelle Präferenzen wider: ikonische Signaturen, farbige Edelsteine in tragbaren Konzepten sowie hochfeine, farblose Diamanten mit exzellenter Reinheit.
Was das für Käuferinnen, Käufer und Händler bedeutet
Online-Formate erhöhen die Reichweite – und den Wettbewerb. Für private Sammler eröffnet das Ereignis Zugang zu musealen Stücken ohne physische Präsenz. Für Händler ist es eine Gelegenheit, kuratierte Ware mit klarer Marktpreis-Indikation zu erwerben. Zu beachten ist das gesamte Preisgefüge: Neben Zuschlag und Aufgeld beeinflussen Qualität (Schliff, Farbe, Reinheit, Karat), Seltenheit, Markenprägung und Zustand den Endpreis entscheidend. Während ein Einkaräter mittlerer Qualität im Markt bereits im unteren vierstelligen Eurobereich beginnen kann, bewegen sich Spitzensteine und signierte Werke renommierter Häuser – wie hier – in deutlich höheren Sphären. Parallel gewinnen synthetische Diamanten an Sichtbarkeit; sie sind preislich günstiger, folgen aber einer eigenen Wertlogik, die sich von natürlicher Provenienz unterscheidet.
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