wie alt ist mein schmuck?
Ein kurzer Überblick
Ab wann ist ein Diamant alt?
Wie verlässlich sind Zertifikate?
Und wie verkauft man alte Diamanten?
Diamanten sind Millionen Jahre alt. Ein paar Jahrzehnte machen keinen Unterschied für den Edelstein.
Die Unterschiede bei alten Diamanten liegen im Schliff und in der Bewertung.
Äpfel mit Birnen vergleichen – so geht´s!
Antik / Vintage / Art Déco
Antik
-
Definition: Schmuckstücke, die mindestens 100 Jahre alt sind
-
Typische Epochen: Viktorianisch (1837–1901), Edwardianisch (1901–1914), Art Déco (1920er/30er)
Art Déco
- Definition: Ein Stil / Epoche von ca. 1920–1935.
- Merkmale: Geometrische Muster, Filigranarbeit, klare Linien, Platin/Weißgold, Kombination mit Farbsteinen / Korallen
- Beispiel: Rechteckige Fassungen, Stufenschliff-Diamanten, Symmetrie
Ring mit Altschliff-Diamanten
-
Design: Rechteckig, 5 Altschliffe, feine Ornamente (durchbrochene Gallerie), Körner-/Millegriffefassung
-
Merkmale: Geometrisch, klare Struktur, aber noch verspielt
-
Zeit: Ganz typisch für Art Déco 1920er–1930er Jahre
→ heute antik
Brosche Smaragd & Diamanten
-
Design: Floral, symmetrisch, quadratischer Smaragd (Carré-/Stufenschliff) und Altschliff
-
Merkmale: Millegriffes und filigrane Durchbrucharbeit
-
Zeit: Typisch Edwardianisch/Frühes Art Déco ca. 1905 – 1925
→ heute antik (über 100 Jahre alt)
Vintage
-
Definition: Schmuck, der mindestens 20–30 Jahre alt, aber noch keine 100 Jahre alt ist.
-
Aktuell zählen also 1960er, 70er, 80er und 90er Schmuck als „Vintage“
80er Jahre Schmuck
Tennisarmbänder, Zargenfassung, Opulente Cluster-Fassungen, Auffällig: „Schmuck ist zum Schmücken da“
90er Jahre Schmuck
-
Design: Floral, symmetrisch, quadratischer Smaragd (Carré-/Stufenschliff) und Altschliff
-
Merkmale: Millegriffes und filigrane Durchbrucharbeit
-
Zeit: Typisch Edwardianisch/Frühes Art Déco ca. 1905 – 1925
→ heute antik (über 100 Jahre alt)
Begriffe zur Einordnung
Antik
-
Definition: Schmuckstücke, die mindestens 100 Jahre alt sind.
-
Beispiel: Ein Ring von ca. 1920 wäre heute antik.
-
Typische Epochen: Viktorianisch (1837–1901), Edwardianisch (1901–1914), Art Déco (1920er/30er).
Vintage
-
Definition: Schmuck, der mindestens 20–30 Jahre alt, aber noch keine 100 Jahre alt ist.
-
Aktuell zählen also 1960er, 70er, 80er und 90er Schmuck als „Vintage“.
-
Deine gezeigten Cluster-Ringe und Armbänder (70er/80er) → Vintage.
Art Déco
-
Definition: Ein Stil / Epoche von ca. 1920–1935.
-
Merkmale: Geometrische Muster, klare Linien, Platin/Weißgold, Kombination von Diamanten mit Onyx, Smaragden, Saphiren, Korallen.
-
Beispiel: Rechteckige Fassungen, Stufenschliff-Diamanten, Symmetrie.
-
Schmuck dieser Zeit ist heute auch „antik“, da über 100 Jahre alt.
1950er – 1975
Böhmischer Granatschmuck
- Blütenformen, Kränze, Florale Designs als Cluster / Rosette
- Meist 8K Gold / 333, später auch 585 und 750 als 8-karätiges Gold als „Billiggold“ wahrgenommen wurde
- Typisch 70er Jahre: Gleichmäßig, maschinell gegossene Krappenfassungen in Pavé Optik
- Hauptproduktion und Verbreitung: ca. 1950–1975, mit Vorläufern davor und Restbeständen danach
Cluster Ring in 8K Gold
Forale Designs
Industrielle Fertigung
- 333er Gold hat nur ein Drittel Feingold und zwei Drittel Kupfer, Silber, Zink. Es wirkt dadurch rötlicher als 585er oder 750er und harmoniert optisch besonders gut mit den tiefroten Pyrop-Granaten aus Böhmen
- Modeästhetik der 1950er/60er-JahreNachkriegszeit: Menschen wollten echten Schmuck, aber bezahlbar. Die dunkelroten Granate galten als elegant und „feurig“, gleichzeitig traditionell – sie hatten schon im 19. Jahrhundert eine Hochblüte
- 👉 Deshalb wurde 333er-Goldschmuck mit böhmischen Granaten quasi zum „Standard-Geschenkeschmuck“ in Deutschland zwischen etwa 1950 und 1970 – erschwinglich, wertig und optisch wirkungsvoll.
1970er – 1980er
Maschinelle Fertigung
1970er Jahre
- Stil: Experimentell, große Formen, „Retro-Luxus“.
- Metallfarben: Gelbgold kommt stark zurück, oft massiv.
- Typische Designs:
- Breite Goldringe, teilweise gehämmert oder strukturiert.
- Farbige Edelsteine (Rubin, Smaragd, Saphir) kombiniert mit Diamanten.
- Armbänder mit geometrischen Mustern, Zopf- und Flechtmuster.
- Große Statement-Broschen und Anhänger.
- Mode-Einfluss: Disco-Ära, Glamour, Individualität
70er Jahre Cluster Ring
80er Jahre Halo Ring
Inspiriert vom Verlobungsring Prinzessin Diana (1981)
1980er Jahre
Stil: Opulent, glamourös, auffällig, „Mehr ist mehr“, Schmuck als Statussymbol
Metallfarben: Gelbgold dominiert, aber auch Bicolor (Weiß- & Gelbgold).
Typische Designs:
- Cluster- und Halo-Ringe (farbiger Stein in der Mitte, Diamanten drumherum – wie Prinzessin Dianas Saphir-Verlobungsring von 1981).
- Tennisarmbänder mit Diamanten.Breite Colliers & Ketten, teilweise Omega-Reifen mit Diamant-Elementen.
- Uhren mit Diamant-Lünetten.
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Böhmischer Granatschmuck
Meist 333 / 8K Gold
Warum 333er Gold + böhmische Granate so „typisch“ wurden
- Preis- und Materialfrage
- 333er Gold hat nur ein Drittel Feingold und zwei Drittel Kupfer, Silber, Zink.
- Es wirkt dadurch rötlicher als 585er oder 750er.
- Das warme, rötliche Gold harmoniert optisch besonders gut mit den tiefroten Pyrop-Granaten aus Böhmen.
- Modeästhetik der 1950er/60er-Jahre
- Nachkriegszeit: Menschen wollten echten Schmuck, aber bezahlbar.
- Die dunkelroten Granate galten als elegant und „feurig“, gleichzeitig traditionell – sie hatten schon im 19. Jahrhundert eine Hochblüte (vor allem im Raum Turnau/Turnov in Böhmen).
- Typische Fassungen: dichte Rosetten, Blütenformen, Kränze.
- Granatschmuck galt als „damenhaft“ und war ein beliebtes Geschenk zu Konfirmation, Verlobung oder Jubiläen.
- Tradition & Export
- Nach dem Zweiten Weltkrieg stand die böhmische Schmuckindustrie unter staatlicher Kontrolle (ČSSR). Viele Granate wurden für den westdeutschen Markt gefasst oder als Steine exportiert.
- Deutsche Hersteller, die ohnehin viel 333er produzierten, griffen die Steine dankbarer Weise auf.
- Symbolik
- Rot (Granat) + Gold galt als „klassisch edel“.
- In den 50er/60ern orientierte sich Schmuck stark am traditionellen Schönheitsideal, nicht so experimentell wie in den 20er Jahren oder wieder später ab den 70ern.
👉 Deshalb wurde 333er-Goldschmuck mit böhmischen Granaten quasi zum „Standard-Geschenkeschmuck“ in Deutschland zwischen etwa 1950 und 1970 – erschwinglich, wertig und optisch wirkungsvoll.
1950er – 1975
Granatschmuck
Meist 333 / 8K Gold
1950er – 1975er Jahre
Meist 333 / 8K Gold
Böhmischer Granatschmuck „Cluster“-Ring mit zentralem Stein und rundum kleineren, gleich kalibrierten Granaten – ein sehr typisches Serien-Design. Dünn zulaufende Schiene und gegossene Krappenfassung mit offenen Rücken und gleichmäßige, maschinelle Fassungen deuten auf 70er/ frühe 80er Jahre hin. Meist 333 / 8K Gold, später auch 585 und 750 als 8-karätiges Gold vermehrt als „Billiggold“ wahrgenommen wurde. Oft florale Designs und dunkelrote Granate in Pavé-Optik.
Granatschmuck gab es auch im 19. Jahrhundert. Mehr dazu hier.
1950er – 1975er Jahre
Meist 333 / 8K Gold
Böhmischer Granatschmuck „Cluster“-Ring mit zentralem Stein und rundum kleineren, gleich kalibrierten Granaten – ein sehr typisches Serien-Design. Dünn zulaufende Schiene und gegossene Krappenfassung mit offenen Rücken und gleichmäßige, maschinelle Fassungen deuten auf 70er/ frühe 80er Jahre hin. Meist 333 / 8K Gold, später auch 585 und 750 als 8-karätiges Gold vermehrt als „Billiggold“ wahrgenommen wurde. Oft florale Designs und dunkelrote Granate in Pavé-Optik.
Granatschmuck gab es auch im 19. Jahrhundert. Mehr dazu hier.
Kieran Merritt
Design Director
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Meghan Pratt
Studio & Project Manager
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Charlie Phelps
Chief Officer
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