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Diamanten sind Millionen Jahre alt. Ein paar Jahrzehnte machen keinen Unterschied für den Edelstein.
Die Unterschiede bei alten Diamanten liegen im Schliff und in der Bewertung.
Äpfel mit Birnen vergleichen – so geht´s!
Definition: Schmuckstücke, die mindestens 100 Jahre alt sind
Typische Epochen: Viktorianisch (1837–1901), Edwardianisch (1901–1914), Art Déco (1920er/30er)
Design: Rechteckig, 5 Altschliffe, feine Ornamente (durchbrochene Gallerie), Körner-/Millegriffefassung
Merkmale: Geometrisch, klare Struktur, aber noch verspielt
Zeit: Ganz typisch für Art Déco 1920er–1930er Jahre
→ heute antik
Design: Floral, symmetrisch, quadratischer Smaragd (Carré-/Stufenschliff) und Altschliff
Merkmale: Millegriffes und filigrane Durchbrucharbeit
Zeit: Typisch Edwardianisch/Frühes Art Déco ca. 1905 – 1925
→ heute antik (über 100 Jahre alt)
Definition: Schmuck, der mindestens 20–30 Jahre alt, aber noch keine 100 Jahre alt ist.
Aktuell zählen also 1960er, 70er, 80er und 90er Schmuck als „Vintage“
Tennisarmbänder, Zargenfassung, Opulente Cluster-Fassungen, Auffällig: „Schmuck ist zum Schmücken da“
Design: Floral, symmetrisch, quadratischer Smaragd (Carré-/Stufenschliff) und Altschliff
Merkmale: Millegriffes und filigrane Durchbrucharbeit
Zeit: Typisch Edwardianisch/Frühes Art Déco ca. 1905 – 1925
→ heute antik (über 100 Jahre alt)
Definition: Schmuckstücke, die mindestens 100 Jahre alt sind.
Beispiel: Ein Ring von ca. 1920 wäre heute antik.
Typische Epochen: Viktorianisch (1837–1901), Edwardianisch (1901–1914), Art Déco (1920er/30er).
Definition: Schmuck, der mindestens 20–30 Jahre alt, aber noch keine 100 Jahre alt ist.
Aktuell zählen also 1960er, 70er, 80er und 90er Schmuck als „Vintage“.
Deine gezeigten Cluster-Ringe und Armbänder (70er/80er) → Vintage.
Definition: Ein Stil / Epoche von ca. 1920–1935.
Merkmale: Geometrische Muster, klare Linien, Platin/Weißgold, Kombination von Diamanten mit Onyx, Smaragden, Saphiren, Korallen.
Beispiel: Rechteckige Fassungen, Stufenschliff-Diamanten, Symmetrie.
Schmuck dieser Zeit ist heute auch „antik“, da über 100 Jahre alt.
Cluster Ring in 8K Gold
Forale Designs
Industrielle Fertigung
1970er Jahre
70er Jahre Cluster Ring
80er Jahre Halo Ring
Inspiriert vom Verlobungsring Prinzessin Diana (1981)
1980er Jahre
Stil: Opulent, glamourös, auffällig, „Mehr ist mehr“, Schmuck als Statussymbol
Metallfarben: Gelbgold dominiert, aber auch Bicolor (Weiß- & Gelbgold).
Typische Designs:
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Warum 333er Gold + böhmische Granate so „typisch“ wurden
👉 Deshalb wurde 333er-Goldschmuck mit böhmischen Granaten quasi zum „Standard-Geschenkeschmuck“ in Deutschland zwischen etwa 1950 und 1970 – erschwinglich, wertig und optisch wirkungsvoll.
Meist 333 / 8K Gold
Böhmischer Granatschmuck „Cluster“-Ring mit zentralem Stein und rundum kleineren, gleich kalibrierten Granaten – ein sehr typisches Serien-Design. Dünn zulaufende Schiene und gegossene Krappenfassung mit offenen Rücken und gleichmäßige, maschinelle Fassungen deuten auf 70er/ frühe 80er Jahre hin. Meist 333 / 8K Gold, später auch 585 und 750 als 8-karätiges Gold vermehrt als „Billiggold“ wahrgenommen wurde. Oft florale Designs und dunkelrote Granate in Pavé-Optik.
Granatschmuck gab es auch im 19. Jahrhundert. Mehr dazu hier.
Böhmischer Granatschmuck „Cluster“-Ring mit zentralem Stein und rundum kleineren, gleich kalibrierten Granaten – ein sehr typisches Serien-Design. Dünn zulaufende Schiene und gegossene Krappenfassung mit offenen Rücken und gleichmäßige, maschinelle Fassungen deuten auf 70er/ frühe 80er Jahre hin. Meist 333 / 8K Gold, später auch 585 und 750 als 8-karätiges Gold vermehrt als „Billiggold“ wahrgenommen wurde. Oft florale Designs und dunkelrote Granate in Pavé-Optik.
Granatschmuck gab es auch im 19. Jahrhundert. Mehr dazu hier.
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