Rohdiamantpreise unter Druck: Auswirkungen auf Angebot, Preise und Strategien für Käufer und Händler

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Die Diamantbranche erlebt seit Monaten eine spürbare Abkühlung. Niedrigere Preise für Rohware zwingen Minenbetreiber weltweit dazu, Produktion und Investitionen anzupassen. Für Käufer und Händler bedeutet das eine Phase erhöhter Volatilität: Bestimmte Qualitäten und Größen können kurzfristig knapper werden, während Standardqualitäten teils weiterhin reichlich verfügbar sind. Wichtig ist in dieser Lage ein professionelles Marktmonitoring, um Chancen zu erkennen und Risiken zu begrenzen.

Ekati im Fokus: Teilstilllegung und Personalabbau

Vor diesem Hintergrund hat der Betreiber der kanadischen Ekati‑Mine seine Aktivitäten an einem der aktiven Tagebaue vorübergehend ausgesetzt und mehrere hundert Beschäftigte freigesetzt. Konkret wird der Bereich Point Lake als derzeit “nicht wirtschaftlich” eingestuft, weil die zu erzielenden Erlöse die laufenden Kosten aktuell nicht decken. Die Infrastruktur bleibt jedoch in Wartung, um bei einer Markterholung zügig wieder hochfahren zu können. Parallel dazu laufen die Arbeiten im nahegelegenen Misery‑Bereich weiter; die Förderleistung dort hat sich zuletzt nach Unternehmensangaben verbessert. Das Unternehmen bereitet zudem operative Anpassungen vor und hat zwischenzeitlich eine Handelspause seiner Aktien beantragt, um die Lage zu bewerten. Der Schritt folgt auf rückläufige Umsätze und deutlich niedrigere Durchschnittspreise pro Karat sowie Veränderungen im Management – Faktoren, die zusammen mit dem schwächeren Marktumfeld die Entscheidungen am Standort beeinflusst haben.

Folgen für Käufer und Händler: Preise, Verfügbarkeit, Strategie

Für private Käufer gilt: Preisbewegungen bei Rohdiamanten übertragen sich nicht 1:1 auf geschliffene Steine. Hochfeine Qualitäten mit exzellentem Schliff und gefragten Spezifikationen (z. B. farblose 1‑Karat‑Steine mit Top‑Graden) zeigen sich oft resistenter, während kommerzielle Qualitäten stärker schwanken. Als Orientierung: Ein Einkaräter in solider, aber nicht Spitzenqualität kann im Bereich von rund 3.000 Euro liegen; Premium‑Qualitäten sind deutlich teurer. Synthetische Diamanten bleiben eine preisattraktive Alternative, verzeichnen jedoch eine eigene, meist abwärtsgerichtete Preisentwicklung und unterscheiden sich in Wertstabilität und Wahrnehmung klar von natürlichen Diamanten. Für Händler stehen Liquidität, Bestandsqualität und Drehgeschwindigkeit im Fokus. Selektives Zukaufen bei marktkonformen Preisen, konsequente Zertifikatsprüfung und die Absicherung gegen Wechselkurs‑ und Preisrisiken sind jetzt besonders wichtig. Gleichzeitig eröffnen temporäre Angebotslücken Chancen, gezielt gefragte Spezifikationen zu platzieren.

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