Diamanten kaufen
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Unsere Workshops machen Diamantwissen greifbar: Statt nur Theorie zu lesen, nehmen Sie selbst die Lupe in die Hand, betrachten echte Qualitätsunterschiede und lernen, worauf es bei Diamanten wirklich ankommt. In kleiner Runde zeigen wir praxisnah, wie Farbe, Reinheit, Schliff und Zertifikate beurteilt werden – verständlich, direkt am Objekt und ohne Fachchinesisch. So entsteht aus Wissen echte Sicherheit beim Diamantkauf. Die Workshops dauern ca. 2 Stunden, finden nach Vereinbarung statt und eignen sich auch wunderbar als Gutschein. Unser Motto bei den Workshops: Soviel Praxis wie möglich, soviel Theorie wie nötig.
diamanten uhrenSie haben Fragen? Wir helfen weiter. Bekannterweise gibt es keine dummen Fragen und insbesondere beim Thema Diamanten hat fast immer schonmal jemand die gleiche Frage gestellt.
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Die 4C stehen für Cut, Color, Clarity und Carat – also Schliff, Farbe, Reinheit und Karatgewicht. Sie bilden die wichtigste Grundlage, um Diamanten objektiv zu bewerten und miteinander zu vergleichen.
Der Schliff ist für die optische Wirkung meist am wichtigsten. Er entscheidet darüber, wie stark ein Diamant funkelt, wie lebendig er wirkt und wie gut er das Licht zurückgibt.
Die Farbe beschreibt bei weißen Diamanten, wie farblos oder leicht getönt ein Diamant ist. Je farbloser ein Diamant ist, desto seltener und meist auch wertvoller ist er.
Ja, H gilt als sehr beliebte Wahl, weil der Diamant im Schmuck meist schön weiß wirkt. Gleichzeitig ist H oft preislich attraktiver als die höheren Farbstufen D, E oder F.
Wesselton ist eine ältere Handelsbezeichnung und entspricht ungefähr der Diamantfarbe H. Sie beschreibt ein weißes Erscheinungsbild, das im Schmuck sehr harmonisch wirken kann.
Leicht getöntes Weiß beschreibt Diamanten mit einer etwas wärmeren Farbwirkung, zum Beispiel im Bereich I bis J. In Gelbgold oder Roségold kann das sehr stimmig und natürlich wirken.
Die Reinheit beschreibt, ob ein Diamant innere Merkmale oder Einschlüsse besitzt. Viele Einschlüsse sind nur unter 10-facher Vergrößerung sichtbar und stören die Schönheit im Alltag nicht.
Ein Diamant ist augensauber, wenn Einschlüsse mit bloßem Auge nicht oder kaum sichtbar sind. Für viele Schmuckstücke ist das wichtiger als eine perfekte Reinheitsstufe auf dem Papier.
Ja, VS1 ist eine sehr gute Reinheitsstufe. Einschlüsse sind in der Regel nur schwer unter Vergrößerung zu erkennen und mit bloßem Auge normalerweise nicht sichtbar.
SI1 und SI2 bedeuten, dass kleine Einschlüsse vorhanden sind. Bei SI1 können gut ausgewählte Diamanten noch augensauber sein, während SI2 häufiger sichtbare Merkmale zeigen kann.
Der Schliff beschreibt Proportionen, Facetten, Symmetrie und Lichtverhalten eines Diamanten. Ein guter Schliff bringt Brillanz, Feuer und Funkeln erst richtig zur Geltung.
Triple Excellent bedeutet, dass Schliff, Politur und Symmetrie jeweils mit Excellent bewertet wurden. Bei runden Brillanten ist das ein wichtiges Qualitätsmerkmal.
Die Politur beschreibt die Oberflächenqualität der Facetten. Eine sehr gute oder exzellente Politur sorgt dafür, dass Licht sauber reflektiert wird und der Diamant klarer wirkt.
Symmetrie beschreibt, wie präzise die Facetten eines Diamanten angeordnet sind. Eine gute Symmetrie unterstützt ein harmonisches Lichtspiel und ein ausgewogenes Erscheinungsbild.
Neben dem runden Brillanten gibt es viele weitere Schliffformen, zum Beispiel Oval, Emerald Cut, Cushion, Princess, Pear, Marquise oder Radiant. Jede Form hat ihren eigenen Charakter.
Altschliff-Diamanten sind historische Diamantschliffe, die vor modernen Brillantschliffen verbreitet waren. Sie wirken oft weicher, romantischer und individueller als moderne Diamanten.
Alte Diamanten stammen häufig aus antiken Schmuckstücken oder älteren Fassungen. Sie können charmant und nachhaltig sein, sollten aber sorgfältig auf Schliff, Zustand und Zertifikat geprüft werden.
Karat beschreibt das Gewicht eines Diamanten. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm – sagt aber allein noch nichts über Schönheit, Größe oder Brillanz aus.
Nein. Ein kleinerer Diamant mit sehr gutem Schliff kann lebendiger und brillanter wirken als ein größerer Diamant mit schwachem Schliff. Größe ist wichtig – aber nicht alles.
Fluoreszenz beschreibt, wie ein Diamant unter UV-Licht reagiert. Manche Diamanten leuchten bläulich; das kann je nach Stärke Einfluss auf Optik und Preis haben.
Nicht grundsätzlich. Leichte Fluoreszenz ist oft unproblematisch. Starke Fluoreszenz sollte man genauer prüfen, weil sie bei manchen Diamanten die Transparenz beeinflussen kann.
Ein Zertifikat dokumentiert die wichtigsten Eigenschaften eines Diamanten, etwa Farbe, Reinheit, Schliff, Karatgewicht und Fluoreszenz. Es macht Diamanten vergleichbarer und schafft Sicherheit beim Kauf.
Farbdiamanten sind Diamanten mit natürlicher oder künstlich erzeugter Farbe, zum Beispiel Gelb, Pink, Blau, Grün oder Braun. Natürliche intensive Farben sind besonders selten.
Synthetische Diamanten werden im Labor hergestellt und besitzen die gleiche chemische Grundstruktur wie natürliche Diamanten. Sie sind jedoch nicht über Millionen Jahre in der Erde entstanden.
Echte Edelsteine erkennt man zuverlässig durch Fachwissen, gemmologische Geräte und gegebenenfalls ein Laborzertifikat. Mit bloßem Auge lassen sich natürliche, behandelte und synthetische Steine oft nicht sicher unterscheiden.
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