Gem Legacy hat eine neue Geschäftsführung berufen: Die Non-Profit-Organisation, die sich in ostafrikanischen Gemeinschaften des handwerklichen Bergbaus für Berufsbildung, Unternehmertum und lokale Entwicklung einsetzt, setzt künftig auf die Führung von Bernadette Mack. Diese Entscheidung ist weit mehr als eine Personalnachricht. Sie signalisiert den Anspruch, Bildungsprogramme und Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette der Edelsteinbranche gezielt auszubauen – mit unmittelbaren Auswirkungen auf Qualität, Herkunftssicherheit und soziale Wirkung.
Wer ist Bernadette Mack?
Bernadette Mack bringt über zwei Jahrzehnte Leitungserfahrung im Non-Profit-Sektor und in der Schmuckbranche mit. Zuvor verantwortete sie als Managing Director die Arbeit von Mercury Free Mining, einer Initiative zur Förderung quecksilberfreier Abbaumethoden, und leitete als Executive Director die Women’s Jewelry Association. Diese Stationen verbinden Praxisnähe in der Lieferkette mit fundiertem Branchenverständnis – eine Kombination, die für die Weiterentwicklung von Programmen in Rohstoffregionen ebenso wichtig ist wie für die Gewinnung verlässlicher Industriepartner.
Schwerpunktprojekte: Campus in Tansania und Branchenpartnerschaften
Im Zentrum der neuen Agenda stehen strategische Planung, Fundraising, die Vertiefung von Industriekooperationen sowie der Start eines richtungsweisenden Campus in Tansania. Der geplante Standort soll als Wohn- und Bildungshub für Stipendiatinnen und Stipendiaten dienen, bestehende Schulungsangebote – darunter die Gem Faceting School – ausbauen und zusätzliche Arbeits- und Lernmöglichkeiten schaffen. Das Ziel: Vom Rohstein bis zum präzise geschliffenen Edelstein mehr lokale Wertschöpfung, messbare Qualitätssteigerungen und langfristige Perspektiven für Bergbau- und Schleifgemeinschaften.
Für die Branche bedeutet dies eine Professionalisierung dort, wo Qualität entsteht: bei der Auswahl, der Vorverarbeitung und insbesondere beim Schliff. Besser ausgebildete Fachkräfte und verlässliche Ausbildungsstrukturen führen zu konsistenteren Qualitätsstandards, klareren Herkunftsnachweisen und belastbaren Partnerschaften – Voraussetzungen, die sowohl für verantwortungsbewusste Händler als auch für anspruchsvolle Endkundinnen und -kunden entscheidend sind.
Warum das für anspruchsvolle Käufer und Händler zählt
- Mehr Transparenz: Strukturiertes Training und dokumentierte Bildungswege erleichtern Rückverfolgbarkeit und Herkunftsnachweise – ein Pluspunkt für informierte Kaufentscheidungen.
- Höhere und konstantere Qualität: Investitionen in Schliffkompetenz und Prozessstandards zahlen direkt auf Brillanz, Proportionen und Langlebigkeit der Steine ein.
- Soziale Wirkung mit Substanz: Bildungsstipendien und lokale Beschäftigung schaffen messbare Wirkung, die sich fundiert kommunizieren lässt – relevant für Marken- und Händlerreputation.
- Stabilere Partnerschaften: Durch die Verzahnung von Programmen mit Industrie- und Handelspartnern entstehen zuverlässigere Lieferstrukturen.
Als Diamant Agentur GmbH beobachten wir diese Entwicklungen sehr genau. Unsere Kundinnen und Kunden – privat wie gewerblich – erwarten exzellente Qualität, faktenbasierte Beratung und verantwortungsvolle Beschaffung. Initiativen wie der neue Campus und die gestärkte Programmarbeit von Gem Legacy unterstützen genau diese Erwartungen, indem sie Fachkompetenz vor Ort ausbauen und Transparenz fördern. Das kommt letztlich allen zugute: von den Gemeinschaften in den Förderregionen bis zu Ihnen, die Wert auf zertifizierte Diamanten, präzise geschliffenen Schmuck und verlässliche Informationen legen.
