Diamanten kaufen
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Diamant Ohrstecker & Anhänger
GIA Zertifikate
NEU: Mit Herkunftsnachweis
Die Preise von Diamanten sind heutzutage durch das Internet leichter zu vergleichen denn je. Hier zeigen wir Ihnen wie einfach das geht und welche Fehler Sie vermeiden sollten.
Manchmal versteckt sich hinter einem vermeintlich guten Angebot eine Enttäuschung in Form von schlechter Qualität. Und das sogar oft mit Zertifikat. Aber wie soll man dann Diamantpreise vergleichen? Kann die Qualität von alten Diamanten mit Zertifikat heute abweichen? Wie aussagekräftig ist ein Wertgutachten und der Wiederbeschaffungswert? Alle Fragen und Anworten auf einer Seite für Sie zusammengefasst.
Neupreise vergleichen An- und VerkaufDiamanten kaufen heute – so finden Sie das beste Angebot!
Diamanten kaufen online ist im Laufe der letzten Jahre zum Normalfall geworden. Wir bieten (genauso wie einige Mitbewerber) ber unseren Konfigurator Diamanten online an. Dabei handelt es sich um einen Auszug des Sortiments der Diamantbörse und alle haben mehr oder weniger Zugriff auf die gleichen Diamanten. Einige Händler möchten nicht, dass ihre Diamanten (und Preisdaten) im Internet angeboten werden. Daher sind immer noch etwas mehr Diamanten verfügbar als im Konfigurator angezeigt werden können.
Sie geben die gewünschten Diamant Kriterien ein und sehen das verfügbare Sortiment – weltweit. Die Daten werden einmal am Tag aktualisiert. Daher kommt es manchmal vor, dass das günstigste Angebot bereits vergriffen ist. Gelistet werden die Diamanten gemäß Qualität und Preis. Dabei gilt das Prinzip „Zigarettenautomat“ bzw. „first come, first serve“. Der günstigste Stein in der jeweiligen Qualität wird in der Regel zuerst verkauft. Beim Blick auf die Liste fällt zweierlei auf: Sie finden die gleichen Diamanten bei uns wie bei unseren Mitbewerbern. Und, alle Zertifikate sind international – entweder von GIA, IGI oder HRD. Deutschsprachige Zertifikate wie DPL finden Sie nicht.
Die Rolle von Diamant Zertifikaten verstehen.
An der Diamantbörse werden hauptsächlich englischsprachige Zertifikate wie GIA (Gemological Institut of America), IGI (International Gemological Institute) und HRD (Hohe Rat von Diamanten) gehandelt. Durch die Bekanntheit im Handel, professionelle Arbeit und konsistente Qualität vertrauen Händler diesen Prüflaboren weltweit. GIA zeichnet sich dabei durch besonders strenge Bewertungsstandards aus und gilt als Benchmark in der Branche. IGI und HRD können oft eine Note besser in Reinheit und Farbe bewertet werden. Entsprechend werden die meisten sehr hochwertigen Diamanten mit GIA Zertifikat angeboten, da Händler auf die strengeste Bewertung vertrauen.
Die Ergebnisse von Zertifikaten können etwas abweichen, insbesondere, wenn Sie von IGI, HRD oder DPL zertifizierte Diamanten von GIA bewerten lassen. Erfahrungsgemäß können Sie davon ausgehen, dass die Ergebnisse einen Grad in Reinheit und Farbe schwächer bewertet werden. Das zeigt sich auch in den Preisen: Vergleichen Sie im Diamant Konfigurator Diamanten mit GIA, HRD und IGI Expertise und Sie stellen fest, dass meist IGI und HRD günstiger sind als Diamanten mit GIA Zertifikat.
Das deutsche DPL (Diamant Prüflabor in Idar-Oberstein) leistet genauso wie IGI oder HRD hervorragende Arbeit und ist die Instanz in Deutschland für die Bewertung von Diamanten. Leider ist es im englischsprachigen Raum weniger bekannt. Das macht den Handel von Diamanten über die Börse mit DPL Zertifikat schwierig. Daher sehen Sie in der Online Liste keine Angebote mit DPL Zertifikat. Für den Kauf oder Verkauf in Deutschland an Privatkunden ist DPL eine valide Expertise und gern gesehen.
Manche Zertifikate werden nicht an der Diamantbörse gehandelt, da die Bewertungsstandards abweichen.
Manche Zertifikate wie EGL weichen sogar 2-3 Stufen in der Qualität ab und dürfen deshalb an der Diamantbörse nicht mehr gehandelt werden. Ähnlich verhält es sich oft mit Hauszertifikaten vom Juwelier, sogenannten „Schmuckpässen„ oder Zertifikaten im Kreditkartenformat. Für den Privatverkauf ist jede Dokumentation hilfreich. Für die Versicherung sollten Sie direkt bei der Hausratsversicherung nachfragen, welche Unterlagen versicherungsrelevant sind. Fakt ist: Selbst, wenn die Angaben im Zertifikat streng bewertet wurden und den Tatsachen entsprechen, werden Sie sich schwer tun auf Basis solcher Zertifikate einen Stein oder Schmuck über die Diamantbörse zu verkaufen.
Für den professionellen Verkauf über die Diamantbörse sind nur anerkannte Zertifikate handelbar. Was passiert, wenn die Angaben im Hauszertifikat des Juweliers von einer nachträglichen Zertifizierung von GIA abweichen? Im Härtefall ist rechtliche Handhabe nur theoretisch gegeben im Rahmen der Produkthaftung, allerdings schwierig in der Umsetzung (Nacherfüllung bevor Rücktritt vom Kauf!), daher wollen die meisten Kunden heute zusätzlich noch ein Zertifikat eines anerkannten gemmologischen Institutes. Oft wird versucht, die Produkthaftung auszuschließen. Im Kleingedruckten wird dann die Preisschätzung nur als unverbindliche Meinung des Juweliers als Angabe für den Versicherungswert definiert.
Beispiele für Zertifikate im Kreditkartenformat.
Kauflaune im Urlaub ist lukrativ für den Verkäufer. Im Kleingedruckten verstecken sich interessante Details zum Zertifikat, das „von allen großen Kreuzfahrtschiffen anerkannt“ ist. Am einfachsten ist es, sich an die anerkannten Institute zu halten. Wenn der Diamant beispielsweise kein Zertifikat von GIA, IGI oder HRD hat, steht immer die Frage nach dem „Warum?“ im Raum.
Im Jahr 2006 wurden die Schliffstandards vereinheitlicht und es hat einige Änderungen gegeben. Daher ähnelt ein Vergleich von alten Diamanten mit aktuellen Zertifikaten dem von Äpfeln mit Birnen. Ein seriöser Fachmann kann Diamanten mit alten Expertisen nicht als gleichwertig zum heutigen Standard verkaufen. Lesen Sie dazu unbedingt den Artikel über alte Diamanten. Die Entwicklung und technischen Möglichkeiten haben bei der Diamantbewertung nicht halt gemacht. HRD trägt den konstanten Neuerungen Rechnung, indem es ein „Haltbarkeitsdatum“ von 10 Jahren für die Online Verfügbarkeit seiner Zertifikate eingerichtet hat. Bei alten Diamanten weichen die Ergebnisse der Zertifikate bei einer aktuellen Zertifizierung oft ab. Das muss man wissen, bevor man ein neues Diamant Zertifikat erstellen lässt. Alle Infos über alte Diamanten finden Sie hier.
„Heutzutage kennen die Leute den Preis von allem und den Wert von nichts.“ Oscar Wilde
Damit ich einen Diamanten besser vergleichen kann, benötige ich ein kostenpflichtiges Wertgutachten. Falsch! Am besten vergleichen Sie Diamanten anhand aktuell verfügbarer Preise im Online Diamant Konfigurator Ihrer Wahl. So erhalten Sie eine aktuelle, realistische und vor allem leicht nachvollziehbare Einschätzung, was der Diamant kostet und „wert“ ist, wenn ihn heute ein Privatmann online kaufen möchte.
Dabei fällt direkt auf: Der Direktkauf über die Diamantbörse ist wesentlich günstiger als Diamanten im Einzelhandel. Die Lagerhaltung ist teuer und begrenzt das Angebot. Drastischer wird der Preisunterschied nur noch bei Schmuckmarken. Hier sehen Sie bis zum Zehnfachen des Online Handelspreises für Diamanten. Aber: Diamanten und Schmuck so teuer verkaufen zu können ist eine Leistung. Wenn die Marke, Image und Service den Kunden überzeugen und er bereit ist, dafür die aufgerufenen Preise zu zahlen, ist der Schmuck den Preis „wert“. Das wird leicht übersehen beim Preisvergleich. Viele Schmuckmarken sind beim Wiederverkauf auch mehr wert. Allerdings ist das „mehr“ in der Regel nur leicht über den „normalen“ Handelspreisen ohne Markenname. Hier zeigt sich besonders: Schmuck unterliegt auch Moden, die sich ändern mit der Zeit. Tempora mutantur, nos et mutamur in illis.
Warum führt ein Wertgutachten leicht in die falsche Richtung? Ein Wertgutachten beziffert in der Regel den sogenannten „Wiederbeschafftungswert“. Dieser bezieht sich in der Kalkulation auf den deutschen Einzelhandel, dessen Margen oft stark vom leicht zugänglichen Online Geschäft abweichen. Wichtiger ist aber noch: Anstatt die Bewertung auf Großhandelspreise, geschätzte Margen und Tabellen zu basieren, ist der Vergleich Online immer aktueller, realistischer und vor allem leicht nachvollziehbar. Natürlich gibt es aber trotzdem Fälle, in denen eine schriftliche Ausfertigung als Wertgutachten hilfreich ist, beispielsweise für eine Erbteilung oder Erbschaftssteuer. Und auch in Versicherungsfragen ist der Wiederbeschaffungswert die richtige Bewertungsgrundlage, da sie mehr durch den höheren „Wert“ mehr Sicherheit bietet.
Probleme bereitet der Wiederbeschaffungswert häufig bei der Verwertung oder Teilung eines Nachlasses. Die hohe Wertangabe führt schnell zu unrealistischen Preisvorstellungen, die dann wiederum zur vorprogrammierten Enttäuschung führt, warum die Diamantpreise „so gefallen“ sind oder ein Juwelier dafür „so wenig“ zahlen möchte. Oft machen diese dann lieber gar kein Angebot zum Ankauf.
Woher soll der Privatmann, der ein Wertgutachten, die Schmuckschätzung oder den Wiederbeschaffungswert sieht, denn wissen, wie er diese einordnen muss? Leider führt das dann schnell zu Missverständnissen (im eigentlichen Sinne des Wortes) und oft sogar auch zu Streit innerhalb einer Erbengemeinschaft wie die Erfahrung zeigt. Die zusätzliche Frust und die Arbeit des „Verkaufs“, der scheitern muss, sei hier an dieser Stelle gar nicht erwähnt.
Ist das ein fairer Preis oder werde ich übervorteilt?
Am einfachsten erhalten Sie einen Preisüberblick mit unserern Preislisten. Hier sehen Sie was ein Diamant aktuell „wert“ sein kann und zwar im direkten Vergleich:
Neupreis (Diamanten online kaufen inkl. MwSt.)
Verkaufspreis langfristig (Verkauf an Privat ohne MwSt.)
Verkaufspreis mittelfristig (Verkauf über die Diamantbörse gemäß Marktpreis)
Verkaufspreis kurzfristig (Verkauf an einen Händler, der sich den Stein auf Lager legt)
Farbdiamanten: Selten, teuer und schwer zu verkaufen.
Beim Verkauf an Privat wird üblicherweise einfach die Mehrwertsteuer des Neupreises weggelassen. Manchmal trifft man sich auch in der Mitte und lässt dem Käufer 10% „Vorsprung“ vor dem Neupreis im Ladengeschäft. Das geht am besten bei vergleichbaren Produkten / Diamanten. Handelt es sich um Schmuck im Liebhaberbereich, wird meist ein größerer Abschlag mit einkalkuliert. Ein Farbdiamant oder die ausgefallene, teuere Individualanfertigung auf Kundenwunsch ist dann „wert“, was jemand bereit ist dafür zu zahlen. Mit anderen Worten: Der Markt macht den Preis. Langfristig ist der Preis deshalb, da es im Vergleich zu den anderen Verkaufswegen mitunter am längsten dauern kann, bis der jeweilige private Käufer gefunden ist.
Der mittelfristige Verkauf eines Diamanten bezieht sich auf den Verkauf über die Diamantbörse – zum jeweiligen Marktpreis unter Händlern. Das heisst, das nächste Mal, dass ein Diamant gemäß den vorhandenen Parametern nachgefragt wird – weltweit – hat der Verkäufer die Chance, seinen Stein anzubieten (ab 1 ct. aufwärts). Auch hier gilt: Je nachgefragter die Größe und Qualität, desto schneller wird der Diamant verkauft. Grundsätzlich gilt hier: Je feiner der Stein, desto leichter ist er zu verkaufen. Auch große Steine in schlechter Qualität sind schwer zu verkaufen.
Der kurzfristige Verkauf an einen Händler, der sich den Stein auf Lager legt, geht meist am schnellsten. Gleichzeitig bringt der Verkauf im Vergleich natürlich weniger, da der Preis für die Lagerhaltung beim Händler eine Gewinnmarge ist. Dieser kauft den Diamanten nur, wenn er eine Chance sieht, damit Geld zu verdienen. Im Prinzip ist es ein Tausch von „Zeit gegen Geld“. Der schnelle Verkauf heute – genauso wie ein zu niedriges Gebot für den Stein beim Juwelier oder Ankäufer ist auch etwas „wert“. Denn: Das Angebot, direkt Geld auf den Tisch zu legen, bietet einen Mehrwert (auch, wenn das Angebot zu niedrig ist). Vor allem wird an dieser Stelle deutlich: Verkaufen ist Arbeit.
Wenn Sie die verschiedenen Verkaufswege berücksichtigen wird klar: Ein fairer Preis muss subjektiv sein – je nachdem wie lange Sie einen Käufer suchen möchten, wieviel Arbeit und Kosten der Prozess machen darf und was Ihre eigene Preisvorstellung ist. An dieser Stelle sehen Sie insbesondere nochmals, welche Konsequenzen eine falsche „Preisschätzung“ beim Juwelier haben kann und wieviel Zeit, Arbeit und Nerven Sie diese kosten kann. Hinzu kommt: Jeder glaubt natürlicherweise erstmal das, was er glauben will. Wir bei Diamant Agentur sind dabei natürlich keine Ausnahme was andere Bereiche angeht. Bei Schmuck und Diamanten kennen wir uns aber aus genauso wie Sie sich in Ihrem Fachgebiet auskennen und wir der Laie sind. Daher versuchen wir stets die Position, und Situation und den Wissensstand des Kunden zu berücksichtigen. Daher investieren wir auch so viel in unsere Webseite und erklären wie der Diamanthandel funktioniert.
Kurz und knapp: Darauf achtet der Ankäufer!
Für die fachlichen Aspekte zu Diamanten und Schmuck im Detail (Qualität, Größe, Mode, Zustand, etc.) finden Sie die Gedanken des Ankäufers hier. Die Gedanken, die Ihnen kein Ankäufer sagen würde, haben wir für Sie zusammengestellt.
„Diamantpreise sind doch gestiegen in den letzten Jahren!“ Hier mehr dazu.
4. Je mehr Meinungen der Kunde bereits eingeholt hat und sich informiert hat über das Internet, desto angenehmer, realistischer und erfolgreicher für beide Seiten ist das Gespräch. Man merkt es direkt.
5. Die meisten unterschätzen die Wichtigkeit der eigenen Preisvorstellung. Diese entsteht zum einen im Prozess des Informierens. Die Preisvorstellung gibt Ihnen die Sicherheit, dass Sie wissen, was Sie tun. Aber: Mitunter kann und muss die Preisvorstellung auch sehr subjektiv sein, denn: Oft sind bestimmte Diamanten aufgrund der Art, Eigenschaften, Beschaffenheit oder des Marktgeschehens so viel „wert“ wie jemand anderes bereit ist, dafür zu geben. Dann ist keine Preisliste, Schätzung oder dergleichen ausschlaggeben. Viel wichtiger ist: Was ist der Stein für Sie persönlich wert. Für welchen Preis sind Sie bereit ihn abzugeben und vermissen ihn nicht und für welche Summe behalten Sie ihn lieber? Haben Sie sich darüber keine Gedanken gemacht, verpassen Sie vielleicht ein gutes Angebot zum Ankauf, das ein paar Wochen oder Monate später nicht mehr gegeben ist.
6. Geben Sie direkt alle Unterlagen, Dokumente und Rechnungen mit zur Bewertung, denn das kann Ihnen nur helfen und nie schaden. Liegt nichts vor, wird immer ein Sicherheitspuffer eingebaut, der immer zu Gunsten des Ankäufers sein muss.
7. Umso mehr ein Stein als „schön„, „funkelnd“ oder „hochwertig“ beschrieben wird oder direkt als „Anlagediamant“ tituliert wird, desto unwahrscheinlicher wird erfahrungsgemäß ein Geschäft. Schönheit wird weder für Schmuck noch für Diamanten bezahlt. Es zählen tatsächlich nur die Fakten im Zertifikat.
8. Zu guter Letzt der Tipp: Machen Sie vorab Ihre „Hausaufgaben“ und informieren Sie sich vorab beim Diamanten kaufen genauso wie Sie beim Gold kaufen vergleichen oder an der Tankstelle die unterschiedlichen Preise sehen. Durch das Internet geht die Recherche heutzutage leichter und schneller als je zuvor und Sie müssen sich nicht an den „Juwelier des Vertrauens“ wenden.
Kurz und knapp: Vermeiden Sie diese Fehler!